Bosch Thermostat lässt sich endlich einbinden

Eines der Probleme hier im Büro der Elektrastaße 6a sind die Ventile der Heizkörper. Diese haben einen extrem langen Stellweg, so dass die Thermostate die es zu kaufen gibt, kaum den hub aufbringen um die Heizung zu stellen. Das ist auch ein Problem der bisher eingesetzten Thermostate.

Auf dem Bild oben ist zu sehen, wie der Thermostat in der App eingebunden ist. Links noch etwas Sekundenkleber (der ist aktuell noch für die Erstinstallation notwendig) und drüber die von Moritz erstellten Prototypen der Ventilverlängerungen.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch bei der Geschäftsführung die uns neues Filament zur Verfügung gestellt hat. Das vorher verwendete war einfach zu weich, das neue (ABS) hält den Belastungen der ersten Versuche viel besser stand. Ob wir überhaut welche aus Metall benötigen, müssen wir noch prüfen. Aktuell würde ich die hier dargestellten bevorzugen.


Der Themostat “bei der Arbeit”. Aktuell steht er auf “Manuell” – in der App gibt es aber die Möglichkeit auch Heizpläne zu erstellen. Neben dem Thermostat haben wir ein Fensterkontakt, der das Thermostat “ausschaltet” wenn jemand das Fenster öffnet (offen lässt).

Wie geht es weiter?

Im ersten Schritt müssen wir mal schauen ob das Bosch System das richtige für uns ist. Dem Werbeversprechen zum trotz, ist bisher kein Zigbee Gerät einbindbar. Wenn man Zigbee Leuchten einbinden möchte, braucht man aktuell noch ein Hue Gateway. Für was dann allerdings die 2,4 GHz Frequenz und die “Werbung” stehen ist noch völlig unklar. Alle von Bosch zu kaufenden Aktoren funken auf einer eigenen Frequenz mit einem properitären Protokoll. Da keine Weboberfläche und keine API zur Verfügung steht, ist fraglich ob es das richtige System für uns ist. Trotzdem werden wir prüfen was man sonst noch so alles damit anstellen kann. Vielleicht gelingt uns mehr als aktuell möglich scheint.

Was haben wir gelernt?

Wir wissen, dass wir jedes Thermostat dazu bringen hier zu funktionieren. Wir haben einiges über 3D Druck gelernt und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Filamente haben. Rapid Prototyping ist eine feine Sache. Auch hier noch mein Dank an die Auszubildenden Mark und Moritz die hier Tatkräftig unterstütz haben.

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