3D Drucker für München

Höhenvergleich des Lieferumfangs von Mensch und Maschine

Für das Büro in München wurde vor wenigen Wochen ein 3D-Drucker für zukünftige Projekte angeschafft.

Warum dieser Drucker?

Der Raise3D Pro2 Plus ist der auserkorene 3D-Drucker, da er in den wichtigsten Punkten wie Genauigkeit, Bauhöhe und große Filamenttyp-Auswahl eine Vielzahl an Konkurrenten in dieser High-End Klasse in den Schatten stellt.

Der erste Druck

Als der Drucker von seiner soliden Verpackung befreit und aufgestellt wurde, musste erstmal ein Testdruck her, mit dem man den Dual Extruder, der es möglich macht mit 2 verschiedenen Filamentfarben oder Arten gleichzeitig zu drucken. hierfür habe ich in Autodesk tinkerCAD die SVG des Firmenlogos importiert und aus einem Block ausgeschnitten, und das Logo als Objekt wieder an die Stelle platziert, wo ich es bereits ausgeschnitten hatte, damit die Position des Logos an der korrekten Stelle ist. Den Block und das Logo exportiert als STL. In der CAD-Software müssen die Teile von unterschiedlicher Farbe an der richtigen Position sein damit diese beim Druck ebenfalls an der richtigen Position sind.

Der erste Einsatz

Bei der Tür zum Balkon fehlte eine Schraube, wodurch die Türklinke so locker war, dass man beim Öffnen der Tür das Gefühlt hatte, die Türklinke gleich abzureißen. Also musste für die fehlende Schraube entweder jemand in den nächsten Baumarkt um eine Neue zu suchen, finden und kaufen oder man modelliert sich einfach schnell eine Schraube nach Maß und druckt diese innerhalb von einer halben Stunde.

Alle guten Dinge sind Drei

die gerettete Türklinke – in rot zu sehen ist die gedruckte Schraube

Auf Anhieb eine perfekt passende Schraube zu Drucken ist nahezu unmöglich. Aber es hat nur zwei Fehlversuche gebraucht, um zu einer optimalen Schraube zu kommen. Beim ersten Versuch war das Gewinde zu schmal und bei Versuch Nummer 2 war das Gewinde zu lang und spiegelverkehrt.